Mit einem Klick anmelden
| Dienstag 27.01.2026 | 05:15 - 05:30
Deutschland 2015
Das Gedenken an die Verbrechen der Nazizeit und deren Opfer spielt in Deutschland eine besondere Rolle. Das Mahnen und Erinnern soll dazu beitragen, dass sich solche Taten nicht wiederholen.
Doch mit Blick auf die Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen im Herbst wächst die Sorge, dass – erstmals in der deutschen Nachkriegszeit – eine rechtsextreme Partei stärkste politische Kraft werden könnte. Die Relativierung des Holocaust und das Spiel mit NS-Rhetorik etwa durch hochrangige AfD-Politiker gehören längst zur Tagesordnung.
Rechtspopulismus und antidemokratische Tendenzen nehmen zu. Wie kann man dieser Entwicklung begegnen? Und was kann man tun, um das Erinnern wachzuhalten – und dessen Bedeutung für die Demokratie vor allem auch jüngeren Menschen zu vermitteln?