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Folge S2026
| Donnerstag 19.02.2026 | 00:05 - 00:25
Deutschland 2026
Die Woche kinokino mit einer Sonderausgabe von der Berlinale: "Allegro Pastell": Jannis Niewöhner und die Liebesnöte der Millennials Der Frankfurter Webdesigner Jerome Daimler und die Berliner Schriftstellerin Tanja Arnheim, beide Mitte Dreißig, sind verliebt und äußerst selbstreflektiv. Vom Auf und Ab ihrer Liebe 2018 und 2019 erzählt Leif Randts Bestseller "Allegro Pastell", der nun von HFF München-Absolventin Anna Roller verfilmt wurde. Ein Blick auf die Generation der Millennials und auf ihre Empfindsamkeiten, die selbst den Kontrollverlust durch Ecstasy unter Kontrolle bringen wollen. Bei der Weltpremiere von "Allegro Pastell" auf der Berlinale hat "kinokino" mit dem Team, darunter auch Hauptdarsteller Jannis Niewöhner, über Glück und pastellfarbene Gefühle gesprochen. "Good Luck, Have Fun, Don’t Die": ein Abenteuertrip, um die Welt zu retten Eigentlich ist es ein unscheinbares Diner in Los Angeles – bis dieser schräge Vogel in einem abgegammelten Plastik-Outfit ins Lokal donnert und vom kommenden Weltuntergang doziert. Er stamme aus der Zukunft, sagt er, und könne mit einer bestimmten Gruppe in diesem Diner die Zukunft retten, indem sie gemeinsam eine außer Kontrolle geratene Künstliche Intelligenz stoppen. Das ist der Auftakt zu einer wilden Abenteuerreise mit einigen unvorhersehbaren Wendungen. Regisseur Gore Verbinski brachte sein US-Starensemble rund um Sam Rockwell zur Premiere auf die Berlinale und verriet im "kinokino"-Interview, was ihn daran reizt, aus den oft arg durchformatierten Hollywood- und Streaming-Konventionen auszubrechen. "Vier minus drei": Adrian Goigingers Drama über Trauerbewältigung Humor ist wichtig im Leben von Klinik-Clown Barbara. Ihr Mann Heli arbeitet als Clown, mit ihren beiden Kindern Fini und Thimo führen sie ein glückliches Familienleben, mit wenig Geld, aber viel persönlicher Freiheit. Doch aus dem Nichts verliert Barbara bei einem Unfall ihre komplette Familie. Dieser immensen Trauer stellt sie sich auf ungewöhnliche Weise. Mit ihrer Autobiografie "Vier minus drei" landete Barbara Pachl-Eberhart 2010 einen Bestseller, den Regisseur Adrian Goiginger nun verfilmt hat – mit Valerie Pachner und Robert Stadlober in den Hauptrollen. "kinokino" hat das Team sowie Pachl-Eberhart vor der Weltpremiere auf der Berlinale getroffen und über den Umgang mit Schmerz und Abschiednehmen und das Festhalten an Hoffnung und Humor gesprochen. Außerdem in kinokino: Ein Blick auf die ersten Wettbewerbsfilme, die um den diesjährigen Golden Bären konkurrieren, darunter "Gelbe Briefe" von Ilker Çatak, mit dem er nach seinem oscarnominierten Erfolg "Das Lehrerzimmer" auf die große Leinwand zurückkehrt. Und ein Treffen mit Pop-Star Charli xcx, die in der Mockumentary "The Moment" die Musikindustrie aufs Korn nimmt.
Moderator: Andreas Bachman