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| Mittwoch 15.04.2026 | 00:30 - 01:00
Deutschland 2026
Sie sollen ihre Opfer, die zumeist der rechtsextremen Szene zugerechnet werden, brutal attackiert haben: Mutmaßliche Mitglieder einer linksextremen Gruppierung. Weil sie dabei mit Hämmern, Teleskopschlagstöcken und Totschlägern vorgingen, werden sie als "Hammerbande" bekannt.
In Budapest wurde Maja T. aus Thüringen bereits zu acht Jahren Haft verurteilt, die Kunststudentin Hanna S. in München zu fünf Jahren. Derzeit stehen in Düsseldorf und Dresden weitere mutmaßliche Mitglieder der Gruppierung vor Gericht. Der Vorwurf: Die militanten Personen sollen an zahlreichen Orten vermeintliche Rechtsextremisten angegriffen und dabei zum Teil deren Tod in Kauf genommen haben.
Auch weitere Anschläge gehen wohl auf das Konto linksextremistischer Täter: Der Angriff auf das Berliner Stromnetz, auf das Teslawerk in Brandenburg, auf Bahngleise in NRW. Auf Demonstrationen treten junge Menschen zunehmend militant auf.
Die investigative Recherche von "report München" zeigt, dass Linksextremisten vor Gericht von einem Verein finanziell unterstützt werden - egal ob es um Gewalttaten geht oder "nur" um Widerstand gegen Beamte. Auch Abgeordnete der Partei "Die Linke" tauchen im Geflecht der Unterstützerszene auf.
Moderator: Christian Nitsche