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Folge S01E04
| Mittwoch 29.04.2026 | 18:35 - 19:20
Frankreich 2022
In freier Wildbahn lebende Tiere brauchen große Gebiete, geschützte Habitate und vielfältige Ressourcen zum Leben. Da der Mensch seine Landnutzung jedoch ständig ausgeweitet hat, wurden diese Gebiete zersplittert und die Kreisläufe der Natur durchbrochen. Natürliche Korridore sind aber für das Überleben und das Gleichgewicht der Ökosysteme von entscheidender Bedeutung. Daher arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Umweltschützerinnen und Umweltschützer auf der ganzen Welt zusammen mit der Bevölkerung dieser Gebiete daran, wieder frei zugängliche Korridore für die Tiere herzustellen. Damit verbindet sich für die Menschen die Herausforderung, freilebende wilde Tiere in ihrer Nähe zu akzeptieren. In dieser Folge: In Südfrankreich arbeiten Naturforschung und Wissenschaft zusammen mit der einheimischen Bevölkerung und Viehzüchtern an der Wiederherstellung eines 700 Kilometer langen Korridors, der die Pyrenäen über das Zentralmassiv und die Voralpen mit den Alpen verbindet. Nach 40 Jahren vereinzelter Wiederansiedlungsprojekte ist es einer Art noch nicht gelungen, sich in dem Korridor niederzulassen und zu vermehren: dem Bartgeier, einem der größten und seltensten Geier, der das Leben in freier Wildbahn symbolisiert.