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Folge S2026
| Mittwoch 10.06.2026 | 15:30 - 16:00
Deutschland 2026
Mohn – Mohn ist wie ein Flamencotanz - feurig und verspielt, voller Leidenschaft. Allerdings ist seine Blüte nur von kurzer Dauer. Ursprünglich stammt der Klatschmohn aus den gemäßigten Gebieten Eurasiens und Nordafrikas. Mit dem Beginn des Ackerbaus hat er als blinder Passagier seine Reise um die Welt angetreten und nahezu jeden Winkel der Erde besiedelt. Gärtnern der Zukunft – Unsere Sommer werden immer heißer und die Winter immer trockener, das bringt auch Veränderungen im Gemüseanbau mit sich. Martin Krumbein, Fachbereichsleiter für Gemüsebau in Erfurt, erzählt uns, welche Gemüsepflanzen unter den neuen Bedingungen gut bei uns gedeihen. Gartentipps – Was tun gegen den dauergefräßigen Buchsbaumzünsler? Und welcher blühfreudige Bodendecker macht sich besonders gut unter einer Blutpflaume. Die Früchte der Blutpflaume sind übrigens essbar. Genau wie die Blätter der Mariendistel. Gärtnern der Zukunft – Gemüse in der Stadt anbauen - warum nicht auf dem eigenen Garagendach? Martin Krumbein erklärt worauf es dabei ankommt. Erdbeergrütze mit Vanillesoße – Rainer Sass bereitet als fruchtiges Sommerdessert Erdbeergrütze mit selbst gemachter Vanillesoße zu. Um den Geschmack abzurunden, kommt auch im Sommer, etwas Sternanis und Zimt dazu. Baumstumpf raus – Ein Baum ist schnell abgesägt, aber wie bekommt man den Baumstumpf aus dem Boden. Gärtner Peter Rasch zeigt, wie es ohne Bagger und allzu viel Muskelkraft gelingt. Hecken – Anpflanzen einer "Nieheimer Flechthecke" aus Haselstämmchen und Weidenrute; die Hecken gehören zum immateriellen UNESCO-Kulturerbe Deutschlands; bis 1900 grenzten die Bauern in Mitteleuropa ihre Viehweiden und Äcker mit Hecken aus Dornensträuchern oder Bäumen ab, sie hielt Rehe und Wildschweine von Kartoffeln und Möhren fern; sie schützten aber auch vor Wind, lieferten Brennholz, aus dem Verschnitt machte man Werkzeugstiele, kleine Äste brauchte man fürs Feuer, um das Futter fürs Vieh zu kochen, die Früchte und Nüsse waren Viehfutter. Schloss Sofiero Helsingborg – Kronprinzessin Margareta interessierte sich sehr für Gartenbau und Landschaftsarchitektur. Sie gestaltete den Garten von Schloss Sofiero maßgeblich mit. Bekannt ist vor allem der Blumenweg, der heute wieder nach ihren Plänen gestaltet wird und ihren Namen trägt.