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| Sonntag 23.08.2026 | 05:15 - 06:00
Deutschland 2021
In Radevormwald ereignet sich 1971 eine der schwersten Eisenbahnkatastrophen Deutschlands. 46 Menschen kommen ums Leben, 41 von ihnen sind Schulkinder. Die Folgen sind bis heute spürbar. Am 27. Mai 1971 starten um 5:30 Uhr 63 Schülerinnen und Schüler der Geschwister-Scholl-Hauptschule, begleitet von drei Lehrern und einer Mutter, zur Abschlussfahrt nach Bremen. Bei der Rückkehr am Nachmittag steigt die Gruppe dann in einen sogenannten Schienenbus für die Fahrt von Wuppertal nach Radevormwald. Die Strecke ist eingleisig. Eigentlich sollte ein entgegenkommender Güterzug im Bahnhof Dahlerau warten, um den Zug passieren zu lassen. Doch der Lokführer versteht wohl ein Signal falsch und beschleunigt. Um 21:15 Uhr prallen beide Züge frontal zusammen. 46 Menschen kommen ums Leben, darunter 41 Kinder. Der Schock ist in ganz Radevormwald zu spüren. Die Dokumentation zeichnet das Unglück nach und beschreibt, wie stark das Unglück das Leben in Radevormwald bis heute prägt.