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| Samstag 12.09.2026 | 20:15 - 21:55
Deutschland 2014
Die Bundesrepublik Anfang der 60er-Jahre: Verteidigungsminister Franz Josef Strauß will die Bundeswehr vor dem Hintergrund der Kubakrise atomar aufrüsten. Der Herausgeber des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel", Rudolf Augstein, ist überzeugt, dass eine solche Politik des "Säbelrasselns" früher oder später unweigerlich zur Katastrophe führen muss. Zwischen den beiden exemplarischen Gestalten der deutschen Nachkriegszeit beginnt ein Kampf um Moral, Pressefreiheit und Landesverrat. Roland Suso Richter inszeniert mit "Die Spiegel-Affäre" ein Stück deutscher Zeitgeschichte. Die Stürmung des Verlagsgebäudes des "Spiegel" und die Festnahme der Redakteure im Herbst 1962 riefen in der deutschen Öffentlichkeit heftige Proteste hervor, die als erstes lautstarkes Bekenntnis der bundesrepublikanischen Gesellschaft zur Pressefreiheit gelten. "Die Spiegel-Affäre" ist jedoch nicht nur ein Film über Pressefreiheit und die Demokratisierung der jungen Bundesrepublik, sondern erzählt auch von Moral und Ethik in Politik und Wirtschaft. – Mitwirkende Musik: Matthias Klein – Kamera: Clemes Messow – Buch: Johannes W. Betz – Regie: Roland Suso Richter – Darsteller Franz Josef Strauß: Francis Fulton Smith – Rudolf Augstein: Sebastian Rudolph – Conrad Ahlers: David Rott – Hans Detlef Becker: Johann von Bülow – Claus Jacobi: Franz Dinda – Leo Brawand: Max Hopp – Josef Augstein: André Hennike – Siegfried Buback: Alexander Held – Elke Maria Carlsson: Nora von Waldstätten – Marianne Strauß: Franziska Schlattner – Konrad Adenauer: Otto Mellies – Volkmar Hopf: Michael Schönborn – Gesine Cukrowski: Katharina Augstein – Oberst Martin: Henning Baum – und andere