Mit einem Klick anmelden
| Donnerstag 17.09.2026 | 23:35 - 01:06
Deutschland 2025
Milliardenprozess gegen IKEA, dubiose Deals, Korruption: Wie der russische Unternehmer Konstantin Ponomarjow vom Gewinner zum Gefangenen wird. – Nach einem spektakulären Rechtsstreit mit dem Möbelgiganten "IKEA" wird dem russischen Unternehmer Konstantin Ponomarjow eine Milliarde Dollar zugesprochen. Doch statt eines Happy Ends beginnt ein Albtraum: Ponomarjow fordert mehr Geld und landet unerwartet selbst im Gefängnis. Bis heute sitzt er dort ein. Der Film rekonstruiert diesen unglaublichen Fall mit exklusivem Zugang zu Ponomarjow, seinen Anwälten, seiner Frau, ehemaligen "IKEA"-Managern und Menschen, die an dieser Geschichte beteiligt waren. Der Dokumentarfilm erzählt die wahre Geschichte des russischen Unternehmers, der mit der rasanten Expansion von "IKEA" in Russland zunächst zum heimlichen Gewinner wird. Ponomarjows Deal mit dem schwedische Möbelriese macht ihn reich und bringt ihm den Ruf eines genialen Selfmade-Unternehmers im post-sowjetischen Kapitalismus ein. Doch die Partnerschaft kippt. Aus Partnern werden Gegner. IKEA wirft Ponomarjow vor, das Unternehmen übervorteilt zu haben, will Verträge nicht mehr bedienen und Zahlungen stoppen. Es kommt zum erbitterten Milliarden-Prozess. Vor Gericht wird Ponomarjow tatsächlich Recht gegeben: Eine Milliarde US-Dollar soll IKEA an ihn zahlen. Was danach passiert, wirkt wie ein Thriller: Als Ponomarjow weitere Geldforderungen stellt, verhaftet ihn der russische Geheimdienst. Seitdem sitzt er im Gefängnis - ohne Aussicht auf Freiheit. Im Schatten dieses Konflikts werden Unterschriften gefälscht, "IKEA"-Mitarbeitende außer Landes gebracht, Bestechungsgelder gezahlt und Menschen sterben. Der Film zeigt die dunkle Seite eines multinationalen Großkonzerns und wie eng wirtschaftliche Interessen, politische Macht und Korruption im Russland nach dem Zerfall der Sowjetunion verwoben sind. Mit ungewöhnlichem Zugang und Nähe zu den Beteiligten, wie Ponomarjow selbst, seinen Anwälten, seiner Ehefrau, ehemaligen "IKEA"-Managern und einem Freund des "IKEA"-Gründers Ingvar Kamprad, beleuchtet der Film diesen Fall.